Yearly Archives: 2008

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Glückwunsch

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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag….

Das gefüllte Nichts

Das Nichts, es kann einen Buddhisten komplett erfüllen, aber wohl nicht die Leser dieses Blogs.

Schade, das wäre nämlich einfach.

Na ja, dann erzähle ich eben schnell im Zeitraffer was inzwischen alles los war.

Umzug, Ummeldung von privat, Firma, Fahrzeug trotz Behördenstreiks

Das Übliche: Baumarkt, Bohren, Ikea, Internetbestellungen

Helfen bei anderem Umzug

50. Geburtstag feiern

ein Grippe haben

18.08. eine gute yellow lounge im Radialsystem

10.09. eine schlechte yellow lounge im Weekend, akustisch unter aller Kanone

21.09. Tempelhof Hangar2, Stockhausen, 3 Orchester, einzigartig

09.10. Komische Oper, Prix Montblanc, Joshua Bell, sehr schön, leider nicht als VIP geladen

11.10. Berliner Dom, Musica Mystica, was für ein Orgelspiel!

15.10. Parlazzo, bestes Essen mit toller Show, Wahnsinnsjongleur, Absturz eines Artisten aber nichts passiert

21.10 BKA Theater, unerhörte Musik, Claudia Birkholz, toy-piano und Klavier, ein netter Versuch…

23.10. Jazz im Kammermusiksaal, Philharmonie, vituos und überraschend

24.10 City Lights, Fotos mit – leider nur – Einbeinstativ in der Nacht

26.10. Designers Open in Leipzig, macht Lust auf eigene Entwürfe

30.10. Kopenhagen meets Berlin, Sophiensääle, genial, mit Bretschneider

01.10. Art Forum

02.10 Berliner Liste

02.10. Hangar2 Ausstellung

ich hoffe ich konnte das Nichts ein wenig auffüllen….

Lebe in Frieden, aber lass mich in Ruhe

Wilhelmstraße, das erste Kapitel meines Lebens hier in in Berlin neigt sich dem Ende.

In 3 Wochen ist es Geschichte.

Eine Geschichte mit vielen Facetten, die privaten waren schön, die mit dem Haus und ihren Bewohnern nicht.

Zu den nicht schönen zählt der Kellerbrand, 4 Wohnungseinbrüche, 1 Kellereinbruch, 1 Wasserschaden, 1 Autoaufbruch….und das innerhalb von 2 Jahren. Nicht zu vergessen die täglichen Verwüstungen durch die Problemmieter in den ersten 5 Etagen. Mein Leben mit der Angst vergessen zu hane die Alarmanlage einzuschalten.

Zu den schönen zählt der fantastische Blick über Berlin, die Sonnenuntergänge allein und auch zu zweit, die wenigen schönen Momente auf der stets windigen Dachterrasse 1 von 5.

Die drei Etagen, die ich verlasse, werden sich bald nach der Zeit zurücksehnen in der ich hier Mieter war, wenn sie überhaupt wieder vermietet werden können, aber das ist nicht mein Problem.

Also kullert keine Träne über meine Wange, die nicht schönen Momente haben stark überwogen, jetzt geht’s blitzschnell hier raus und klein und bescheiden in die Kronenstraße am Gendarmenmarkt. Bessere Gegend.

ciao Wilhelmstraße

Dinge die mich schon (50 Jahre) lang nerven

Viele hatten es befürchtet, manche hatten gehofft ich würde es vergessen oder vielleicht durch eine Lobotomie nicht mehr abrufen können, aber weit gefehlt:

Jetzt ist es endlich Zeit die LISTE zu beginnen, die Liste der Dinge/Sachen/Handlungen die ich immer wieder machen muß und bei denen sich ein Detail als störend herausstellt und mich (noch nicht) zum Wahnsinn treibt aber zumindest ordentlich nervt.

1) Gerade eben habe ich meinen einemillionsten Nachnahmezettel für eine Ausgangssendung ausgefüllt und mein Mittelfinger hat wieder eine Druckstelle. Diese Belege müssen mit Kugelschreiber und einer Tonne Druck ausgefüllt werden (Anmerkung: Ich verwende kaum Kugelschreiber sondern nur Tinten-Gelstifte, da kann es schon sein, daß die Rollkugel nach innen weggedrückt wird wenn man zu fest aufdrückt)  da sich sonst nichts durchschreibt. Warum kann man das Durchschreibpapier nicht empfindlicher machen?

Diese Liste wird vermutlich sehr schnell wachsen…

Getanzte Clicks n’ Cuts

Ich bin ja glücklicher Besitzer eines Festival Passes der Tanztage 2008 hier in Berlin.

Gerstern war die Aufführung des Japaners Hiroaki Umeda der auf geniale Weise die minimalistischen Geräusche der Clicks n’ Cuts Bewegung (z.B. des Labels Raster Noton mit den Künstlern Alva Noto, Bretschneider und mehr) durch seine Körperbewegungen darstellt und dabei ausgefeilte Medientechnik verwendet.

Hier ist ein Videoclip von ihm:

Montevideoaki

Die spanische “Welt”-Ausstellung

Die Expo 2008 in Zaragoza, Spanien war ein hochgestecktes Ziel meines kurzen, aber erlebnisreichen Urlaubs.

Warum sollte man auf diese Ausstellung im Hochsommer in Spanien gehen, wo selbst die Spanier im Urlaub sind und alles doppelt so teuer ist wie üblich? Nun, es ist halt die Expo….

Die Erwartungen waren hoch, besonders an die Inszenierungen rund um das Thema Wasser, dem Schwerpunkt der diesjährigen Expo.

Ich mache es kurz: die Erwartungen wurden nicht erfüllt, es war aber trotzdem interessant.

zu teuer: Eintrittspreis 35 Euro, billigste Hotels im Bereich von 100-120 Euro pro Nacht.

zu lange Wartezeiten: Zutritt zum spanischen Pavillon und Aquarium nur über Spezialpass für den man anstehen musste (1 Std.) dann etwa 3 Stunden Wartezeit für diese Hallen. Typische Wartezeit an den Hallen mit Vorführungen etwa 1-2 Stunden. Und das bei 35 Grad.

Der größe Kritikpunkt ist jedoch, daß diese Expo quasi eine geschlossene Veranstaltung für Spanier ist, fast alle Pläne, Informationen , Ansagen, Erklärungen zu den Exponaten in spanischer Sprache und sonst nichts. Deutsch natürlich erst recht nicht, Englisch? auch nicht.

Fazit? Die Expo ist eine nationale Veranstaltung mit internationalen Ausstellern, also nur besuchen wenn sie im eigenen Lande stattfindet und man viel Zeit und Geduld mitbringt.

Hier sind einige der schönen Eindrücke:

Die fantastische Brücke:

Das Haus mit der “Splash” Wasershow/Motion Ride:

Der afrikanische Pavillon von innen, ohne Show, daher ohne Wartezeit:

Im chinesischen Pavillon:

Das Wasserhaus:

 

In der Brücke:

Der Umzug, sehr nett, wie Karneval der Kulturen:

Das gigantische Aluminium-Tropfengebilde im Wasserturm:

Darauf ist Deutschland am deutschen Pavillon stolz: eine unverständlich hohe Anzahl an Vereinen…

Innen dann eine kitschige Wassergondelfahrt, wirkte sehr billig von der Ausstattung
aber entspannte 7 Minuten nach 1,5 Std Wartezeit

architektonisch gab es einiges zu sehen, hier ein Plastik-Bubble-Pavillon vor einem aus Lehm

Birds Plaza

Na ja.

Also wenn ich an die zillionen Hochhäuser denke, die in Dubai in den Wüstensand gestopft werden, dann kommt mir das heiße Grauen. Das finden die Scheichs schön….

Na ja.

….kein Wunder wenn man in Zelten aufgewachsen ist (hört, hört!). Da ist ein Hochhaus schon faszinierend. Dort kann man sogar Kronleuchter aufhängen…ging in den Zelten nicht so gut.

Mich wunderts.

Wie kann man als Tourist oder sogar als Immigrant dort leben wollen? Es ist nunmal Wüste. Kein Café zum Draussensitzen, nur klimatisierte Hotels mit orientalischem Pomp bis zum Erbrechen.

Kein Baum.

Das Wirtschaftsministerium in Dubai ist nun, nach dem Palm Island Projekten, dem World Projekt, dem Burj Khalifa Dubai, und vielem anderen, was ablenken soll von der Wüste und den vermummten Gestalten und Gestaltinnen, auch auf die Einwanderung von Vögeln als Zukunftsmarkt eingegangen und hat die ersten Hochhausprojekte für Vögel hochgezogen, z.B. den Birds Plaza. Hier ein Bild kurz nach der Fertigstellung

birds-plaza

 

 

Abgründe mit HR Giger

In der Zitadelle Spandau – passend – werden zur Zeit Abgründe gezeigt. Giger, dessen biomechanoide Wesen ich als Jugendlicher auf Poster im Zimmer hatte, desse Alien Figur aus dem gleichnamigen Film mir Angst und Schrecken einflößte, dessen Bücher ich hatte mit den seltsam furchtbar-schönen Darstellungen, dieser Giger war persönlich zur Ausstellungseröffnung anwesend. Deswegen war es für mich wichtig dabei zu sein. Hier einige Bilder vom Meister und einigen Werken.

48 Stunden Neukölln

Es waren zwar nur ca. 4 Stunden, da ich zuwenig Zeit hatte, aber es war großartig. Weit verstreut und manchmal winzig oder versteckt fanden sich künstlerische Kleinode, hier ganz wenig davon:

Ein Windspiel aus 800 vertikal hängenden Elementen von Jac & Meylenstein

Eine Sammlung von Haaren in Plastikhandschuhen, das waren 4 Wände voll…
Li Koelan, Kunstraum Art-Uhr, “Meine Hand, mein stillstes Wort”

Die Malmaschine von Benja Sachau,
“ba ba ba ba who loves the sun”, Atelier 204

und eines der entstandenen Werke

Der äusserst gelungene Glasesel “Eselei” von Erik Tannhäuser

Willkommen zurück im Mittelalter

sehr schön und unglaublich weitläufig, das Stadtfest in der Lutherstadt Wittenberg.

Angenehm, daß viele Buden auf “alt” getrimmt waren und daß so viele Besucher mit selbstgemachten Kostümen bekleidet waren, obwohl es dafür keine Eintrittsermäßigung gab.

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