Monthly Archives: März 2008

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Bastardslam

Einer der Poetry Slams von Berlin ist der Bastardslam im Festsaal Kreuzberg jeden 3.Freitag des Monats.

Richtig sehens(hörens)wert, wenngleich auch die Gegend um das Kottbusser Tor recht obscur ist.
Ich habe es genossen, trotz Begleitung, und ich werde sicher nicht zum letzten Mal dort gewesen sein.

Hier meine beiden “Lieblinge” (neben Sebastian 23 und Julius Fischer) Philipp Scharrenberg
hier ein Beispiel: ein Video von ihm auf youtube

und Andy Strauß beim Vortrag


ein Video von ihm auf youtube
Nachtrag: ein weiterer Slam ist der Kreuzberg Slam im Club “Kato” im U-Bhf Schlesisches Tor, jeden ersten Dienstag im Monat, auch sehr zu empfehlen!

Hier ist noch ein Video welches ich richtig gut finde, Mirco Buchwitz über Freejazz
Hier noch eines von Karsten Hohage (Grohacke) über Ballonfahrer Jean
Hier noch eines von Julius Fischer über die Aspekte der Tiefe
Und der wohl bekannte Marc-Uwe Kling über Herakles
Nicht zuletzt: Sebastian 23 über die Monotonie (Geh)

Engel für M. M.

Heute verstarb die Mutter einer Bekannten.
Für das was sie gerade durchmacht und für ihre Mutter
schicke ich einen Engel.

…Engel kann man nicht schicken, denn sie lassen sich nichts befehlen,
aber ich habe gute Beziehungen und sie intensiv gebeten.
Dieser kam.

Die strukturierte Stille


Eigentlich müsste ich gar nichts schreiben über den gestrigen Abend, sondern nur still dasitzen und zuhören. Aber das kommt hier im Blog nicht rüber, deswegen einige Zeilen:

Faventina, Liturgische Musik des Codex Faenza aus dem 14.Jahrhundert. Mit Gesang (2 Männer und drei Frauen) und gespielt auf drei/vier Originalinstrumenten, von dem Ensemble Mala Punica, ohne Pause, ca 65 Minuten. Das leider nicht ausverkaufte Konzerthaus am Gendarmenmarkt war geprägt von einer Stille, kaum jemand hat es gewagt die Pobacke zu wechseln. Das allein war schon aussergewöhnlich.

Grund dafür war die Musik und der Gesang, der fast schon verspielt mit Tonfolgen und Textfragmenten umging, -einfach unvorstellbar für die Zeit der Entstehung- und dennoch den Mut zur Pause, zur Ruhe, zur sehr nuancierten Dynamik in den Stimmen hatte.

Eine sehr schöne Ostervesper und wie schon so oft hier in Berlin: ein ganz besonderes Erlebnis….
…ich konnte es mir nicht nehmen lassen, die CD zu kaufen

Staatsoper Berlin

Heute war ich zum ersten Mal in der Staatsoper. Es lebe twotickets.de!
Vier George Balanchine Choreografien zu Musik von Tschaikowsky und Strawinsky.

Nach dem wundervollen Besuch vor einigen Wochen in der Semperoper ist die Staatsoper fast ein Gegenstück: kein schmucker Saal, alte Bestuhlung ohne die raffinierte Klimaanlage aus der Rückenlehne wie in der Semperoper. Das Bühnenbild war eigentlich keins, während der Vorstellung löste sich sogar ein Teil in der Größe eines Tischtennisballs von der Technik-Decke und fiel auf die Bühne, wo es beim Tanzen störte.

Selbst die Tänzer wirkten nicht so professionell wie in Dresden. Aber es war trotzdem ein schöner Abend, Blumensträuße flogen vom Applaus getragen durch die Luft auf die Bühne. 3 Stunden mit 2 Pausen und doch nicht langweilig.

der Frühling naht

Der Frühling naht:
schminkt sich der Himmel seine Lippen
grinst breit den Winter an
atmet klare Luft aus und
ein…letztes Mal den Schnee fallen lassen
auf bunte Krokos…blütenfeucht glitzernd.
Im Schaufenster des Frühlings steht der Winter im Schlussverkauf.

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