Monthly Archives: Juni 2008

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Abgründe mit HR Giger

In der Zitadelle Spandau – passend – werden zur Zeit Abgründe gezeigt. Giger, dessen biomechanoide Wesen ich als Jugendlicher auf Poster im Zimmer hatte, desse Alien Figur aus dem gleichnamigen Film mir Angst und Schrecken einflößte, dessen Bücher ich hatte mit den seltsam furchtbar-schönen Darstellungen, dieser Giger war persönlich zur Ausstellungseröffnung anwesend. Deswegen war es für mich wichtig dabei zu sein. Hier einige Bilder vom Meister und einigen Werken.

48 Stunden Neukölln

Es waren zwar nur ca. 4 Stunden, da ich zuwenig Zeit hatte, aber es war großartig. Weit verstreut und manchmal winzig oder versteckt fanden sich künstlerische Kleinode, hier ganz wenig davon:

Ein Windspiel aus 800 vertikal hängenden Elementen von Jac & Meylenstein

Eine Sammlung von Haaren in Plastikhandschuhen, das waren 4 Wände voll…
Li Koelan, Kunstraum Art-Uhr, “Meine Hand, mein stillstes Wort”

Die Malmaschine von Benja Sachau,
“ba ba ba ba who loves the sun”, Atelier 204

und eines der entstandenen Werke

Der äusserst gelungene Glasesel “Eselei” von Erik Tannhäuser

Willkommen zurück im Mittelalter

sehr schön und unglaublich weitläufig, das Stadtfest in der Lutherstadt Wittenberg.

Angenehm, daß viele Buden auf “alt” getrimmt waren und daß so viele Besucher mit selbstgemachten Kostümen bekleidet waren, obwohl es dafür keine Eintrittsermäßigung gab.

Der Bundesrat von seiner schönsten Seite

zeigte sich am Tag der offenen Tür, ein Klavierkonzert, sozusagen Partitur statt Polemik.

 

War ein Genuss.

Ja, ja, die deutsche Sprache

scheint schwierig zu sein, auch erfordert sie höchste Konzentration in Sachen Satzbau. Zudem verliert man schnell den Faden, oder spinnt ihn nur mit einfacher Masche und einigen Knoten. Die Zeit ist fliessend, ja, ich weiß, aber hier scheinen sich darüberhinaus die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit wobbelnd zu verschieben.
Die öffentlichen-rechtlichen Medien, ein Beispiel vom 22.05.2008, rbb:

Sperrung der A 100 nach schwerem Unfall

Am Donnerstagmorgen war die Stadtautobahn zwischen Spandauer Damm und Kaiserdamm mehrere Stunden gesperrt. Der Grund dafür war ein schwerer LKW-Unfall. Der Fahrer des LKW hatte bei der Fahrt einen Herzinfarkt erlitten und somit die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.

Donnerstagmorgen gegen sechs Uhr:

An der Beusselbrücke geht so gut wie gar nichts mehr. Wer die verstopfte Autobahn verlassen will, fährt am Saatwinkler Damm gleich in den nächsten Stau. Sämtliche Schleichwege nach Süden sind dicht.

Andere quälen sich weiter über die Autobahn bis zum Jakob-Kaiser-Platz. Ab hier ist sie jedoch nach Wilmersdorf gesperrt. Pünktlich zur Arbeit oder zur Auslieferung kommt da niemand mehr.

Doch so einfach ist das nicht. Auch wenn relativ schnell klar ist, dass der 56-jährige Fahrer dieses LKW gegen sechs Uhr einen Herzinfarkt erlitten hat und noch am Unfallort starb.

Er war gerade auf der Autobahn Richtung Süden zwischen Spandauer Damm und Kaiserdamm unterwegs.

Aus dem ist der Motorradfahrer inzwischen wieder entlassen. Autofahrer werden nicht in den Unfall verwickelt. Über Stunden ist die Autobahn gesperrt.

Auch weil die Unfallstelle genau vermessen werden muss. Anschließend macht der Polizeihubschrauber Aufnahmen aus der Luft.

Insgesamt vier Stunden und zudem mitten im morgendlichen Berufsverkehr bleibt die Stadtautobahn Richtung Süden zwischen Kreuz Charlottenburg und Kaiserdamm gesperrt.

Beitrag von Andreas Jöhrens
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