Author Archives: symboter

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Interview-Video von kunstleben berlin

Vielen Dank an Kunstleben Berlin zu diesem ausführlichen Interview über meine Arbeiten:

(hier klicken)

Die 150MHz DNA Resonanz Lüge

Oft schüttle ich einfach nur den Kopf, aber das regt mich so auf, dass ich es loswerden muss:

Es wird immer wieder behauptet die menschliche DNA hätte eine Resonanzfrequenz von 150MHz.

Im Prinzip finde ich solche Überlegungen gut und verfolge sie deswegen auch, aber kritisch. Woher kommt diese angebliche Resonanzfrequenz? Sie soll sich daraus errechnen, dass man die DNA als aufgewickelte Antenne ansieht, die abgewickelt eine Länge von etwa 2m ergibt. Aus der Länge lässt sich dann die empfangbare Frequenz berechnen.

Mit diesem Halbwissen werden nun Therapiegeräte für leichtgläubiger Kundschaft gebaut.

Also nur kurz, war das nicht gehen kann:

1) Jeder der den Tuning Knopf beim Radio kennt, weiß wie genau man eine Frequenz einstellen muss, damit man empfangen kann. Die menschliche DNA ist zwischen 1.8 und 2.0 Meter lang, das ist ein riesiges Spektrum. Man müsste also die Länge genau bestimmen, mir ist nicht bekannt ob das jemand gemacht hat. Es werden aber sicher nicht 150MHz exakt rauskommen.

2) Die DNA von Mann und Frau ist abgewickelt unterschiedlich lang (XX gegen XY Chromosompaar).

3) die DNA liegt gar nicht als einzelner Strang vor, sondern gliedert sich in 46 Chromosomen auf (jedes Chromosom ist abgewickelt bis zu 5cm lang), d.h. wenn schon dann haben wir 46 Antennen mit völlig unterschiedlichen Frequenzen. Eine einfache Aufaddierung von vielen kleinen Antennen zu einer Großen ist einfach Quatsch.

In den Resonanzgeräten werden “Heilfrequenzen” aufmoduliert. Dem stehe ich nicht so kritisch gegenüber, aber das kann man einfacher realisieren, siehe z.B. binaurale Aufmodulation von Alpha-, Beta-, Theta- und Gammafrequenzen.

 

4 Arbeiten auf der Ostrale 2017

Die Ostrale 2017 zeigt vier Arbeiten von mir:

FearBot

Quantom

DeepThought

Time is Not

Ich werde zur Eröffnung um 19 Uhr am Freitag 28.07.2017 und am 29.07. nach Verabredung vor Ort (Messe Dresden) sein.

Mehr Infos zur Ostrale gibt es hier

Neue Firma gegründet “Response Couture”

Aufgrund der Erfahrungen bei E-Couture habe ich bemerkt, dass es ein Vakuum gibt in dem Kleidungsegment der Sicherheitskleidung für den Normalbürger.

Mit speziellen technischen Materialien ergibt sich eine Modelinie der neuen Firma RESPONSE COUTURE, die sportlich und trendy wirkt, dabei aber zum Teil massiven Schutz bietet wie:

  • Schnitthemmung durch schnittfestes Material
  • Stichhemmung durch spezielle Schutzfuttereinlagen
  • Mechanische Hemmung (Hiebschutz, ballistischer Schutz)
  • Flammhemmung durch schwer entflammbares Material
  • Diebstahlsicherung durch eingearbeitete Edelstahlseile (Durchtrennschutz)
  • Strahlenschutz gegen Elektrosmog auch gegen Ausspähung von Funkschlüsseln und Kreditkarten

Die Webseite ist nun online unter Response Couture (www.responsecouture.de)

Die Facebook Fanseite von Response Couture ist hier:  www.facebook.com/responsecouture

Die Ultraschall-Taschenlampe

Hier ein kleines Projekt aus der letzten Woche, welches für mich weitere Erkenntnisse in der taktilen Rückkopplung brachte.

The BAT

bat2

Neue Rubrik “E-Couture”

Ich habe meinen Gedanken und Erfahrungen zu E-Couture/wearables nun unter meinen Projekten einen eigenen Abschnitt gewidmet und veröffentliche dort künftig weitere Fortschritte:

E-Couture

 

Neuer Song “Heart-Drive”

Ein Song der Impressionen, die von Herzen (Heart) kommen mit dem treibenden Beat (Drive) der Maschinensounds verbindet.
Zudem ein Wortspiel (Harddrive), weil alles von Festplatte kommt und elektronisch mit Synthesizern erzeugt wurde.
Genaueres ist in der Klangsektion zu lesen

Pure Data auf dem Raspberry Pi

Für den Prototypen eines Klangobjektes brauche ich unter anderem eine Elektronik, welche bis zu 12 lange Samples gleichzeitig abspielen kann und dabei diese zudem per externem Midi Controller verändern kann (z.B. Filter, Lautstärke). Da ich keinen PC verwenden wollte und auch nicht einen Sampler wie beim Windspiel “Modern Chimes” fragte ich mich, ob nicht eventuell ein Raspberry PI, von dem ich zwei Stück rumliegen habe, dafür geeignet sein könnte.

RaspberryPiModelBRev2

In Berichten im Netz wird in diesem Zusammenhang oft die schlechte Audio-Ausgabe und die geringe Leistung des PI bemängelt. Auch ist mein Modell bereits in die Jahre gekommen, es gibt ja inzwischen den Raspberry 2 (ArmV7 mit 900MHz, 4 Core) und meiner ist noch der Raspberry 1B (ArmV6 mit 700Mhz, 1 Core). Aber er läuft mit Linux und meine Anwendung ist nicht sehr leistungsfordernd. Zudem kostet er nur 35 EUR

Ich habe also mit dem kostenfreien Pure Data auf dem PC ein einfaches Testpatch mit zwei Samples geschrieben (uff, musste mich da wieder reinarbeiten, weil ich ja inzwischen mit MAX7 arbeite, dies aber kostenpflichtig ist und ich für das Klangobjekt keine extra Lizenz kaufen möchte) welches meine Anwendung roh simuliert.

Benötigte Hardware

Raspberry PI Model1B, SD Speicherkarte 16GB, Netzteil 2A, Tastatur, Maus, USB-Hub mit extra Netzteil 2A, USB-Audio Interface, evtl. USB Midi Interface

Um das Audio Problem zu umgehen verwende ich ein externes USB Interface, ich hatte noch ein freies Roland UA-25 Audio Interface, dieses geht einwandfrei mit dem Raspberry (Midi noch nicht):

ua-25ex

 

Als Erstes habe ich genau nach Anleitung die Speicherkarte mit dem Betriebssystem vorbereitet, wie vorgeschlagen Raspian Wheezy. Im WIndows PC downgeloaded, mit 7zip entpackt und mit Win Disk Imager auf die SD Karte geschrieben.

Dann den PI an meinem Fernseher über HDMI und ans Internet über Lan Kabel angeschlossen. Einen USB Hub angeschlossen und daran Keyboard und Audio Interface, in die zweite on board Buchse die Maus.

Mit der SD Karte hochgefahren, Deutsch eingestellt und Start auf Desktop (noch, später wird er natürlich headless).

Dann im Terminal mühsam pd installiert, nach Anleitung:

sudo nano /etc/apt/sources.list
dort neue Zeile eingetragen:
deb-src http://archive.raspbian.org/raspbian wheezy main contrib non-free rpi
ctrl+o, Enter (=Speichern). ctrl+x (=um aus Nano rauszukommen)

sudo apt-get update        (dauert etwas)
wget https://puredata.info/downloads/pd-extended-0-43-3-on-raspberry-pi-raspbian-wheezy-armhf/releases/1.0/Pd-0.43.3-extended-20121004.deb
sudo dpkg -i Pd-0.43.3-extended-20121004.deb      (da kommen einige Fehlermeldungen wegen nicht vorhandenen Bibliotheken, ignorieren)
sudo apt-get -f install       (hier werden die Bibliotheken nachinstalliert)
sudo chmod 4755 /usr/bin/pd-extended

So, jetzt ist Pure Data (pd) im Menü anwählbar.

Die Beispieldateien musste ich suchen, die sind in /usr/lib/pd-extended/doc

Die Dateien laden und es kommt auch Sound über HDMI, aber das Anwendungsfenster lässt sich nicht mehr schliessen und klemmt bei mir in der oberen linken Ecke.

Man kann den Prozess killen, aber das ist keine Lösung und ich weiss nicht was ich dagegen machen könnte.


 

 

Also habe ich wieder einmal mit dem Problem von grundauf beschäftigt.

Meine Recherchen haben ergeben, dass es eine neue Version der PD Software gibt, die aber in keiner Anleitung auftaucht, nämlich Version 0.43.4

Diese ist nicht bei puredata, sondern auf sourceforge gehostet:

http://sourceforge.net/projects/pure-data/files/pd-extended/0.43.4/pd-extended_0.43.4~extended1-1~raspbian_wheezy_armhf.deb

Zudem wollte ich sicherheitshalber nicht wheezy nehmen, sondern nehme nun Raspbian Jessie in der vollen Version

Also wieder Speicherkarte wie oben vorbereitet, nun mit Raspian Jessie

dann Raspberry PI hochgefahren, Deutsch und Desktop wie oben.

Nun die /etc/apt/sources.list nicht verändert, da steht die Zeile nämlich schon ausreichend ähnlich drin!

sudo apt-get update        (dauert etwas)
wget http://sourceforge.net/projects/pure-data/files/pd-extended/0.43.4/pd-extended_0.43.4~extended1-1~raspbian_wheezy_armhf.deb
sudo dpkg -i pd-extended_0.43.4~extended1-1~raspbian_wheezy_armhf.deb     (da kommen wieder einige Fehlermeldungen wegen nicht vorhandenen Bibliotheken, ignorieren)
sudo apt-get -f install       (hier werden die Bibliotheken nachinstalliert)

(sicherheitshalber noch ein upgrade machen:)
sudo apt-get upgrade   (dauert)

sudo chmod 4755 /usr/bin/pd-extended

PD geht nun hervorragend, mein Roland UA-25 Audio Interface wird ohne jeden Treiber erkannt und liefert besten Sound.
Nun kann ich mein PD Patch erweitern und sehen, ob das System auch noch unter Vollast läuft, wenn nicht kann ich ja die CPU noch leicht übertakten.
Also es müsste eigentlich gehen….

Das Midi Interface vom Roland UA-25 taucht nicht in PD auf, das muss ich auch noch zum Laufen bringen, entweder über ein externes USB-MIDI Interface oder evtl. über Software Midi.

To be continued

 

 

 

 

Neuer Song “Phased Music for 32 Instruments”

Ich wollte schon seit Langem ein Musikstück über das Phasenverschiebungsprinzip von Steve Reich entwickeln.
Dazu habe ich eine MAX 7 for Live Anwendung geschrieben (ausgehend von dem grossartigen Maxpatch von Akihiko Matsumoto),
die in Ableton Live eine musikalische Phrase aus 12 Tönen als Dauerschleife erzeugt und eine zweite, identische Phrase zunächst zeitsynchron,
bei jeder Wiederholung aber um ein kleines Invervall verzögert wiedergibt.
Dadurch verschiebt sich die zweite Phrase kontinuierlich gegenüber der ersten und interessante rythmische Strukturen entstehen
sowie durch Überlagerung der Phrasen auch stetig andere Melodieverläufe. Eine Phrasenverschiebung zum nächsten Ton dauert etwa 24 Sekunden.
Die Instrumente spielen die erste Phrase und identische weitere Instrumente spielen die zweite Phrase.
Als Instrumente (insgesamt 32, alle elektronisch erzeugt) verwende ich Grand Piano, Harfe, Pizzikato Violine, Marimba, Hohe und tiefe Glocken unterschiedlicher Art und einige synthetische Chor- und Flächensounds.
Instrumente waren Ableton Live mit Max, sowie Korg Karma für einige wenige melodiöse und flächige Akzente.
Das Stück ist etwa 17’20” Minuten lang, in dieser Zeit verschieben sich die Phrasen kontinuierlich und die Vielzahl der einzelnen Instrumente
tauchen gruppenweise auf und verschwinden wieder, um in neuer Gruppierung wieder aufzutauchen.

 

Neuer Song “Q-Chord”

This is a track dedicated to the Omnichord Music Instrument by Suzuki. I did use the Q-Chord, which was manufactured in 2001 to supply all data via Midi to a Prophet12. The idea of this song is to bridge the time between the Q-Chord and the Prophet12. No data was changed in any way, the song is generated by the Q-Chord which you can hear with its original voices in the beginning and a bit at the very end. The Midi stream has been devided into various channels and voices, many voices are then Prophet12 sound multilayered.
I hope you got the idea and enjoy the song!

Olaf1

Olaf2

prophet

Q

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