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Urprünglich gedacht als Ergänzung zu Strange Attractor 1 hat sich dieses Stück ganz anders entwickelt.
Der Maler und Gegenreformer Wolfgang Petrick kam auf mich zu und fragte ob ich das Video seiner Ausstellung bei Falckenberg (Hamburg-Harburg) vertonen möchte.

Da seine Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen stark geschichtet und oft mit dynamischen Wirbeln versehen sind habe ich mich entschlossen das Layer-Konzept von Strange Atractor 1 ohne die Sensorik hier anzuwenden. (…wohl aber die Methodik mit Zufall und Spurverschiebungen, sowie Verfremdungen durch Audiomulch)

Entstanden ist ein zwölfminütiges Sounderlebnis welche die Bilder des Videos unterstützt, aber auch eine eigene Dynamik entwickelt. Die Sounds sind eher düster und raumgreifend gewählt, das liegt an den Motiven die Wolfgang Petrick darstellt und verarbeitet. Zudem gibt es ein sequenzielles Element (welches Bezug nimmt auf die sequenziellen und dennoch variationsreichen Elemente in Petricks Werken und auch die Hängung bei der Ausstellung) und am Ende löst sich alles auf in Rauschen und Knistern (ein Seitenwink auf den gerade stattgefundenen Tsunami in Japan und die Atomkatastrophe von Fukoshima). Auch Wolfgang Petrick nimmt in seinen Werken starken Katastrophenbezug, er auf den 11. September.

Produktionszeit ca. 3 Wochen, verwendete Instrumente: Korg Karma, Audiomulch, Audacity.

Hier ein Audiomulch Screenshot des Setups:

Hier das vertonte Video in voller Länge (12min 24sec):

und hier das gesamte Stück als Audiofile:
StrangeAttractor2.mp3 (17.5 MB)

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